Würde für jeden aufgegebenen Traum ,

Die Wüste nur ein einziges Sandkorn erhalten.

Würden Dünen das Land überziehen,

Und aus Bächen würde Sand, statt Wasser fließen

 

Mein vergessener Traum!

Viel zu lang hab ich geschwiegen,
fast vergessen meinen Traum.
Wollte doch die Welt besiegen, wollte fliegen.
Was blieb mir von meinem Traum?

Viel zu lang hab ich geschwiegen, 
Mauern um mich hoch aufgebaut,
viel zu selten über sie hinausgeschaut.
Hab vergessen meinen Traum.

Doch ein Engel ohne Flügel,
erschien in meiner traurigen Welt,
zeigt behutsam mir den Weg, 
aus der Einsamkeit, die ich selbst gewählt.
Zeigt mir, was im Leben zählt.

Dieser Engel ohne Flügel -
nennen wir ihn einen Freund!
Solch einen Engel ohne Flügel
wünsch ich dir, mein lieber Freund! 

© Bärbel B. alias lachmal

Würde für jede Freundschaft
ein Stern funkeln,
säßen wir nachts nicht mehr im Dunkeln.
Dann würde die Nacht zum Tage
und der Himmel würde strahlen 
wie die Sonne so hell.
 
Einfach mal Danke sagen  
 
Wer in seinem Leben nur einen einzigen
ehrlichen Freund hat, ist reich,
einen zu haben, der Dich zum Lachen bringt, 
bist Du nicht mehr aufhören kannst.
 
Der Dich glauben lässt, dass es in der Welt
tatsächlich Elfen, Feen und Träume gibt.
Der Dich überzeugt davon, dass es irgendwo
eine Tür gibt, die darauf wartet, von 
Dir geöffnet zu werden, wo die Wahrheit
zu Hause ist.
 
Ein Freund, der Dich nie vergisst, 
wenn es Dir schlecht geht,  
weil Dir die Welt leer und dunkel erscheint,
weil Du verzweifelt bist und keinen 
Sinn im Leben sieht.
 
Dann ist er da, hört Dir zu, was
Du für Sorgen und Klagen hast
und wenn er fragt, ob er Dir helfen kann, 
dann sei nicht dumm, nimm seine Hilfe an.
 
Nimmt dieser Freund Dich in den Arm,  
so wird Deine leere Welt plötzlich hell und warm.
Sie leuchtet wieder in den buntesten Farben. 
Freunde begleiten einen in den schwersten Tagen.
 
Wenn Du Dich abwendest von dieser Welt,
davon läufst, weil Dich nichts mehr hält,  
ein Freund  führt Dich zurück und
zeigt Dir, es lohnt sich zu kämpfen für Dein Glück
und zu bleiben auf dieser Welt.
 
Er heitert Dich auf, hält Deine Hand
sagt: Komm, ich begleite Dich, 
die Welt ist nicht nur schwarz.
Mach die Augen auf! Denn da draußen geht
die Sonne auf. Sie vertreibt die Dunkelheit.
 
Lass uns wie echte Freunde über alles reden.
Ich bleibe einen Tag, eine Woche, ein Jahr
so lange bist Du wieder lachst und
Du nicht mehr so schwere Sorgen trägst.
 
Wenn Du nur ein einzigen Freund hast, 
so hast Du keinen Grund, so verzweifelt zu sein.
Komm, Kopf hoch und lach wieder über
das, was Dich so verzweifeln ließ!
 
Du hast einen Freund!  Vertraue ihm,
denn er vertraut auch Dir! Sage einfach 
Danke und Du bist ein wahrer Freund.
Oft vergessen wir es, weil wir nicht daran denken
und weil wir selber genug Sorgen haben.
 
Ja manchmal, da sollte man es einfach tun. 
Da sollte man seinen Mitmenschen zeigen, 
dass da jemand ist. Wenn man mal wieder mutlos ist
und da ist einer, der sagt: Du schaffst das!  
Ich reicht dir meine Hand!  
 
DANKE MEIN FREUND
 
© Bärbel  B.
alias lachmal

Würde für jede erloschene Liebe 
       nur eine Sekunde die Erde beben,
       würde die Erde sich ständig bewegen.

       Und nach kurzer Zeit  wäre das Land flach und eben. 

Ich sterbe nicht noch einmal...

Irgendwann war es einmal Liebe!

Vielleicht sogar ein bisschen mehr.

Ich habe gelebt damals nur für dich!

Du warst mein Mittelpunkt für mich.

 

Doch wer du bist und wie du denkst,

das sah und wusste ich nicht.

Glaube mir, ich sterbe für dich nicht noch mal!

Du brauchtest mich nicht. 

Wie es mir ging, war dir egal!

 

Du sagtest es so! Meintest du es auch so?

Ich schaffe es auch ohne dich!

Hab genug geweint, meine Seele aufgeräumt.
 

Denn Tränen sind genug geweint

und glaub mir,

ich höre auf zu sterben wegen Dir.

Es war Wahnsinn, dich so zu lieben,

warst mein Schutz in jeder Nacht.

 

Ich war wie ein Kind

voll Vertrauen und viel zu blind...

Liebe ist blind!

Glaube mir, ich lachte, weinte, träumte mit dir. 

"Für Dich!" Denn ich vergaß mich

ganz und gar.

 

Nie war die Nacht so hell wie mit...

Ich weiss nicht mehr!

Aber nun ist sie dunkel und leer.

Ganz tief in mir bleibt Sehnsucht, Hoffnung,

ohne Wiederkehr...

© Bärbel B. alias lachmal


Würde für jede 
missbrauchte Hoffnung 
eine Schneeflocke fallen,
wäre unser Planet 
der kälteste von allen,
würden die Meere 
zu Eis gefrieren,
die Natur würden ihre 
Schönheit des Grüns verlieren.

Ja manchmal,
wenn ich weine, sieht keiner meine Tränen.
Wenn mein Herz vor Trauer zerbricht,
es interessiert doch nicht. 

Keiner da, der meinen Schmerz begreift,
aber schnell vergisst.
Die Sorge, die mich zerreißt,
will keiner sehen. 

Denn sie kennen mich
nur mit einen Lächeln auf dem Gesicht.
Können nicht verstehen,
warum meine Welt zusammen bricht.

Sie sahen doch immer ein Lächeln 
auf meinem Gesicht, 
denn in meiner Seele schauten sie nicht, 
denn sie kannten mich nicht.
Ja; sie kannten nur mein lachendes ich!

Bärbel B.
alias lachmal

Oh nein nein nein

Eine kleine Molchin schick und fein

ging im Wald spazieren ganz allein.

Da sah sie am Wegesrand stehen einen

Molchmann schick und schön. 

Dieser fragte sie ganz frech: 

"Ich begleite Dich, hoff es ist Dir recht."

 

Das Fräulein rief: "Oh nein nein nein;

Du musst wohl dieser Lustmolch sein!"

Dieser sprach: "Komm mit mir Heim,

dann kannst Du meine Lustmolchin sein."

 

Als die Lustmolchin in den Himmel kam,

fragte Petrus sie nach ihrem Nam´.

"Tümpelchen ward ich genannt

und bin mit dem Frosch verwandt."

 

Schon ein kurzes Weilchen später,

erschien der Frosch, er hieß Peter. 

"Und du, was machtest Du den ganzenTag?"

"Rein ins Tümpelchen, raus aus Tümpelchen!", 

hat er gesagt!

Und die Moral von der Geschicht?

Ist es das Tümpelchen? Oder die Tümpelchen?

Man weiß es bis heute leider nicht!

© Bärbel B. alias lachmal

 

Dein Spiegel und Du 


Sieh in den Spiegel, sag was du siehst.
Siehst du ein Leben, das langsam verblüht?
Siehst du den Menschen, der du wirklich bist?
Oder siehst du die Spuren der Vergangenheit?

Sieh in den Spiegel, schaut genau hin,
was siehst du - Verlust oder Gewinn?
Siehst du nur Dunkel? Oder siehst du auch Licht?
Siehst du dich selbst? Oder erkennst du dich nicht?

Sieh in den Spiegel und sieh in dein Herz.
Was siehst du dort, Liebe? Oder siehst du Schmerz?
Siehst du das Gute? Oder siehst du nur Schwarz?
Siehst du das Leben? Oder suchst du den Tod?
Sieh in den Spiegel und glaub, was du siehst.

Sieh dein Leben, das langsam vergeht.
Sieh dann den Menschen, der du wirklich bist.
Vergiss vergangene Zeiten, sieh wer du heute bist. 

Sieh in den Spiegel, aber sieh auch nach vorn.
Sieh, dass es spät ist, doch noch nichts verloren.
Sieh die Zukunft, die ist für dich bereit. 
Sieh nicht nur hin! Sondern erreiche deine Zeit.

Finde deinen Weg, lerne aus deinen Tränen;
es gibt niemanden, der deinen Weg geht.
Jeder muss seinen eigenen finden,
den einen, der für andere unsichtbar ist,

© Bärbel B.
alias lachmal

DIE SCHÖNHEIT DER NATUR - LEBHAFTIGKEIT DES SOMMERS IST VORBEi

Um wiederzukehren

Stille? Tod! Lebhaftigkeit!
Stille in mir - um mich herum
in meiner Blütenpracht.

 

Lebhaftigkeit des Sommers ist vorbei!
Stille hält Einzug. - In all meinen Blüten
ist die Schönheit der Vergänglichkeit.

Komm nur in der Wiederkehr zur Besinnung.
Ohne Vergehen kein Werden.
In all meinen Blüten
ist die Vergänglichkeit der Schönheit!

 

Aber in mir ist auch die Wiederkehr,
der Samens wegen,
der in jeder meiner Blüten ruht.


Zur Lebendigkeit der Farbenpracht,
finde nur in Dir die Kraft,
neu zu werden!

 

Die Lebhaftigkeit des Vergehens
gibt mir die Ruhe,
zu blühen, zu werden, zu gehen -
um wiederzukehren.

 

© Bärbel B.

alias lachmal

 

 


Kostenlose Webseite von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!